Mai / Juni

Michail Lermontow, Ein Held unserer Zeit

1814 wurde Lermontow in Moskau geboren und studierte von 1828 bis 1832 an der Universität Moskau. Anschließend besuchte er die Kavallerieschule in St. Petersburg. Danach diente er im Leibgarden-Husarenregiment, bis er 1841 im Kaukasus im Duell den Tod fand. Lermontow schrieb anfangs überwiegend Gedichte, dann den Roman „Ein Held unserer Zeit“. Neben Alexander Puschkin gilt er als einer der bedeutendsten Vertreter der Romantik.

Sein Held wurde zum Urbild des „überflüssigen Menschen“, da er eine für die Zeit nach den napoleonischen Kriegen repräsentative Figur des Adels ist, die die aristokratischen Ideale, wie Tat, Ehre und Liebe, gegen gesellschaftliche Konventionen, Intrigen und das Spiel mit der Liebe eingetauscht hat

Aufgrund von Langeweile und Lebensüberdruss treibt er mit der Liebe und Zuneigung von Frauen sein leichtfertiges und kalkuliertes Spiel.

 

 

März  / April

Schlaflose-Nächte-Buch (Eine traumhafte Geschichtensammlung)

Dieses Buch versammelt spannende und entspannende Geschichten bekannter Autoren und auch moderne Klassiker wie John Irving (Hotel New Hampshire), Patrick Süskind (Das Parfüm), Bernhard Schlink (Der Vorleser), Ingrid Noll (Der Hahn ist tot), Doris Dörrie (Alles inclusive), Martin Suter (Die dunkle Seite des Mondes), Arthur Schnitzler (Leutnant Gustl) und Oskar Wilde (Das Bildnis des Dorian Grey).

Die Erzählungen handeln von großen Gefühlen, Sommer, Träumen und Leben in Städten wie New York oder Paris. Natürlich wird auch die Nacht mit all ihren Träumen, der Suche nach Schlaf oder aber der Entdeckung eines neuen Autors thematisiert.

Ein Buch für auf den Nachttisch oder unter das Kissen.

 

 

Januar / Februar

Jon Fasman, Die Bibliothek des Alchemisten

Der Autor Jon Fasman wurde 1975 in Chicago geboren und wuchs in Washington, D.C., auf. Er studierte Englische Literatur und arbeitete anschließend in kleineren Verlagen. Er folgte seiner aus Russland stammenden Frau als Korrespondent für die Zeitung „Moscow Times“ nach Moskau, wo er neben seiner Arbeit genügend Zeit für die Niederschrift seines ersten Romans fand. Mittlerweile lebt er in London und arbeitet neben der Schriftstellerei für den „Economist“.

Ein toter Professor. Fünfzehn okkulte Objekte. Ein jahrhundertealtes Geheimnis: Ein scheinbar harmloser Auftrag führt den Reporter Paul Tomm auf die Spur einer Verschwörung, die im tiefen Mittelalter wurzelt. In ihrem Zentrum stehen mysteriöse alchemistische Gegenstände, für deren Besitz Unbekannte zu morden bereit sind. Es scheint ein ganz alltäglicher Auftrag für den Provinzreporter Paul Tomm zu sein. Er soll den Nachruf auf einen estnischen Professor schreiben. Schon bald findet er heraus: Der Tote war nicht, wer er zu sein vorgab. Als der Gerichtsmediziner, der die Leiche obduzierte, bei einem merkwürdigen Unfall stirbt, ahnt Paul, dass er einem mörderischen Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Einem Geheimnis, das an fünfzehn okkulte Gegenstände geknüpft ist, die im 12. Jahrhundert aus der Bibliothek des großen Alchemisten al-Idrisi geraubt wurden. Gemeinsam mit Hannah, der einzigen Person, die den Professor näher gekannt zu haben scheint, versucht Paul, den Verbleib der Objekte zu recherchieren – und wird selbst zum gnadenlos Gejagten.

(http://www.krimi-couch.de/krimis/jon-fasman-die-bibliothek-des-alchimisten.html)