Im Rahmen der landesweit geförderten Initiative „Löwen retten Leben“ haben am vergangenen Donnerstag 12 Schülerinnen und Schüler aus dem VABO2 für den Ernstfall trainiert. Die Schülerinnen und Schüler, die hauptsächlich aus Syrien, Irak, Afghanistan, Gambia und Rumänien stammen, erhielten zunächst eine theoretische Einweisung in die biologischen Grundlagen des Herz-Kreislaufsystems. Die Erste-Hilfe-Ausbilderin Patricia Steffes-Holländer, die den Sanitätsdienst der Schule bereits seit vielen Jahren leitet, erklärte den Schülerinnen und Schülern mithilfe einer Präsentation und zahlreichen Lehrvideos, was im Notfall zu tun sei.

 

Die Klassenlehrerin Jasmin Gollrad, welche seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres die stellvertretende Leitung des Schulsanitätsdienstes übernommen und gemeinsam mit Frau Steffes-Holländer die Fortbildung der Initiative „Löwen retten Leben“ besucht hat, übersetzte die Erklärungen ihrer Teamkollegin immer wieder ins Englische und demonstrierte die Ausführungen anschaulich an den Gummi-Puppen, welche der Schule im Rahmen der bundesweit geförderten Initiative gesponsert wurden.

Nach der theoretischen Einweisung ging es an die Praxis. Die Schülerinnen und Schüler bildeten Zweierteams, von denen jedes eine Puppe erhielt. Sie übten die erlernten Inhalte der stark vereinfachten Wiederbelebung: Prüfen, Rufen, Drücken. Auf die Atemkontrolle und die Absetzung des Notrufes wurde ebenso viel Wert gelegt, wie auf die Herzdruckmassage selbst, welche die Schülerinnen zu Musikhits wie „Stayin‘ alive“ von den Bee Gees oder „Treasure“ von Bruno Mars übten, um dem biologischen Takt eines schlagenden Herzens mithilfe des Beats möglichst nahezukommen.

Die zweistündige Unterweisung endete äußerst erfolgreich, so dass am Ende jedem Schüler und jeder Schülerin eine Teilnahmebescheinigung überreicht werden durfte.

Herzlichen Glückwunsch!

Klassenlehrerin Jasmin Gollrad (links) und Erste-Hilfe-Ausbilderin Patricia Steffes-Holländer (rechts)

 Bericht und Foto: Jasmin Gollrad