Das Landleben im 18. , 19.  und 20. Jahrhundert war für die Lehrlinge im Dinglinger Haus und Schülerinnen und Schüler der Georg-Wimmer-Schule das Thema einer Exkursion zum Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe in Gutach i.K. Es war für die Klasse der Stufe Fachpraktikantinnen Hauswirtschaft (duale Ausbildung, Dinglinger Haus) und für die  berufsvorbereitende Einrichtung (BVE, Georg-Wimmer-Schule) die erste Exkursion seit Ausbruch der Corona-Pandemie.

Zum Auftakt gab es eine Führung über das Museumsgelände. Sie gab tiefe Einblicke über den Alltag und das Leben der Menschen in jener Zeit und  über die Entwicklung der Baustile der Schwarzwaldbauernhöfe. Zu nahezu jedem Gehöft zählte auch ein typischer Bauergarten mit Kräutern und Blühpflanzen. Ein Paradies für Insekten. Das war ein Summen und Zirpen.

Zum Abschluss der Führung wurde es praktisch. Will heißen:  Butter wurde hergestellt. Die beiden Lehrlinge Clarissa und Judith durften sich unter Anleitung daran versuchen, der Rest der Gruppe konnte wegen der Corona-Bestimmungen nur zusehen. Immerhin gab es zu guter Letzt eine Verkostung für alle – frische Butter mit Bauernbrot. Hmm.

Für viele zum Höhepunkt der Exkursion nach Gutach wurde dann der Ritt auf der Rodelbahn neben dem Museumsdorf. Mit mehr als Tempo 40 ging es auf Schlitten die Bahn hinunter – manche trauten sich gar einen zweiten Ritt zu. Mehr ging nicht, der Zug zurück nach Lahr wartete.  

Weitere Impressionen des Tages findet sich in der Fotogalerie.

Text und Fotos: Regina Lorenz-Fischer