Ehemalige Schülerin der Maria-Furtwängler-Schule in Lahr wirbt für das Ehrenamt

Ca. 31 Millionen Menschen engagieren sich laut dem Bundesministerium des Innern und für Heimat derzeit in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl, indem sie beispielsweise in Vereinen, Hilfsorganisationen oder im Bereich der Sozialarbeit ehrenamtlich – das heißt ohne finanzielle Vergütung – tätig sind. Die 26jährige Lisa Sprauer aus Lahr warb, gemeinsam mit ihrem Kollegen Andreas Heilmann, an ihrer ehemaligen Schule, der Maria-Furtwängler-Schule- in diversen Klassen für das ehrenamtliche Engagement von jungen Menschen.

 2022 02 Lisa Sprauer klein

Der Abteilungsleiter für die Übergangsschularten an der Maria-Furtwängler-Schule in Lahr, Dr. Bernd Rother, unterhielt sich mit der ehemaligen Schülerin Lisa Sprauer, die im Jahr 2015 an dieser Schule das Abitur am Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium dieser Bildungseinrichtung erlangt hat.

Dr. Bernd Rother: „Guten Tag, Frau Sprauer! Herzlich willkommen an Ihrer ehemaligen Schule! Wie fühlt es sich an, wieder an die ehemalige Wirkungsstätte zurückzukehren und welche Erinnerungen haben sie an Ihre Schulzeit bei uns?“

Lisa Sprauer: „Es fühlt sich sehr gut an, wieder hier zu sein. Der Empfang an der Schule war bereits früher sehr herzlich und so wurde ich auch heute sehr freundlich begrüßt. Die Wertschätzung für die Schülerinnen und Schüler ist großartig. Die Herzlichkeit der Lehrerinnen und Lehrer macht diese Schule besonders.

Auf meine spätere Ausbildung wurde ich durch die Maria-Furtwängler-Schule exzellent vorbereitet. Insbesondere im Kernfach Gesundheit haben wir sehr viele neue Themen mit Praxisbezug gelernt. Die Sezierung eines Schweineherzen ist mir besonders in Erinnerung geblieben.

Auch die Studienfahrt im Herbst 2013 mit Frau Dr. Seebeck, die jetzt die Schule leitet, war ein Highlight.“

Dr. Bernd Rother: „Wie ging es für Sie nach der Schule weiter?“

Lisa Sprauer: „Nach dem Abitur habe ich in der Paritätischen Schule in Hausach eine dreijährige Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin gemacht, die neben dem schulischen Anteil aus Praktika bestand. Anschließend habe ich zwei Jahre praktische Erfahrungen als Erzieherin im Stadtteil- und Familienzentrum in Offenburg sammeln können. Einer meiner Arbeitsbereiche führte mich an die Astrid-Lindgren-Grundschule in Offenburg, wo ich meine Freude an der Tätigkeit im schulischen Umfeld entdeckte.

Seit Oktober des vergangenen Jahres studiere ich dual „Soziale Arbeit“ an der Hochschule Villingen-Schwenningen in Verbindung mit Praxiseinsätzen im Kinder- und Jugendbüro Lahr.

Dr. Bernd Rother: „Das klingt sehr spannend! Heute berichten Sie den Schülerinnen und Schülern unserer Schule über ehrenamtliches Engagement.“

Lisa Sprauer: Ja, richtig. Hier gilt mein Interesse der Ferienbetreuung. Im Rahmen der Stadtranderholung verbringen Kinder im Alter von 7 – 12 Jahren bzw. von 7 - 14 Jahren – je nach Gruppe- eine Ferienfreizeit auf dem Langenhard. Dort bauen sie beispielsweise Hütten, treiben gemeinsam Sport, planen und bauen gemeinsam oder kochen zusammen. Diese Aufgabe empfinde ich als große persönliche Bereicherung. Nicht selten entdeckt ein junger Mensch sein Interesse an bestimmten Sportarten oder handwerklichen Tätigkeiten. Ich kann es nur jedem empfehlen, sich in irgendeiner Form ehrenamtlich einzubringen. Übrigens macht sich ehrenamtlicher Einsatz auch in der Bewerbungsmappe – insbesondere für soziale Berufe – sehr gut!“

Dr. Bernd Rother: „Vielen Dank, Frau Sprauer! Wir wünschen Ihnen beruflich und persönlich alles erdenklich Beste!“

Lisa Sprauer: „Vielen Dank! Es hat mir eine große Freude gemacht!“

Text und Bild: Dr. Bernd Rother